Bei jeder Bank erhälft man Sie, Sie sind in aller Munde und verwirklichen bei Emission gute Rendite für viele Anleger. Jedoch nur wenige Wissen Bescheid wie Zertifikate als Geldanlage funkionieren und auf welches Pferd beim handeln gesetzt werden sollte. In diesem Artikel erfahren Sie mehr darüber.
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Zertifikate sind Wertpapiere, deren Kurs von einem Wert abhängt dem das jeweilige Zertifikat zugehörig ist.
Jedes Zertifikat ist abhängig von diesem sogenannten Basiswert. Den Gewinn/Verlust den man mit einem Zertifikat machen
kann ist also direkt an den Basiswert
des Zertifikats gekoppelt. Ein Basiswert kann z.B. eine Aktie, ein Aktienindex (z.B. der DAX), ein Aktienkorb
(eine Zusammenstellung mehrerer Aktien) oder
eine Branche (z.B. Rohstoffe, Lifestyle, Finanzen) sein.
Rein rechtlich gesehen erwirbt man mit einem Zertifikat eine Schuldverschreibung des Emittenten (so nennt man das Institut welches das Zertifikat
herausgibt, verkauft und auch wieder zurückkauft). Zertifikate gibt es in unzähligen Varianten. Denn die Gestaltung eines Zertifikats ist ganz allein dem Emittent überlassen.
Der Emittent bestimmt an welchen Basiswert das Zertifikat gekoppelt ist, wie der Kurs des Zertifikates berechnet wird,
ob es zeitlich begrenzt oder mit offener Laufzeit gehandelt wird, und, und, und.
Emittenten sind meistens Banken, Investmentgesellschaften, Versicherungen.
Die Freiheiten der Emittenten ein Zertifikat zu gestalten, bescheren dem Anlegern unzählig viele Varianten von Zertifikaten. Man kann mit
Zertifikaten an dem Wachstum nahezu jeder Region
und jedes Marktes der Welt teilhaben. Hier wird so gut wie nichts ausgelassen. Zehntausende von verschiedenen Zertifikaten werden derzeit an
der Börse gehandelt. Des weiteren sind einige Zertifikate auch im Direktvertrieb, ausserbörslich erhältlich. Egal welche man als
Anleger wählt, am einfachsten kann
man diese Wertpapiere über die Bank ordern.
Das Risiko eines Zertifikats hängt in erster Linie davon ab wie risikoreich der Basiswert des jeweiligen Zertifikates ist und
um was für ein Zertifikat es sich handelt. Des weiteren besteht theoretisch die Möglichkeit das der Emittent des Zertifikates Pleite geht und man sein
gesamtes investiertes Geld verliert. Jedoch ist dies ziemlich unwahrscheinlich, denn bei fast allen Emittenden handelt es
sich um grosse Firmen, Banken und
Finanzhäuser.
Nachfolgend finden Sie Infos zu einige Arten von Zertifikaten.
Breite Streuung mit Indexzertifikaten
Mit Indexzertifikaten erhält man ein Zertifikat das einen Index als Basiswert hat. Es handelt sich hier also um Zertifikate die von einem
der vielen Indizes abhängig sind. Dies kann z.B. ein Aktienindex,
Rohstoffindex oder ein Branchenindex sein.
Der Vorteil liegt hier in der Risikostreuung. Denn man setzt nicht auf einzelne Aktien sondern auf den gesamten Index. Kauft man ein DAX-Zertifikat,
kann also an der Entwicklung des DAX teilhaben, natürlich aber auch an dessen Verlusten, sollte er fallen.
Sicherheit mit Garantiezertifikaten
Wie der Name bereits sagt bieten diese Wertpapiere eine Garantie. Hierbei handelt es sich um eine garantierte Rückzahlung des eingesetzten
Kapitals zu einem gewissen Prozentsatz.
Oftmals handelt es sich hierbei um die sogenannte 100% Garantie. Der Anleger bekommt in diesem Falle
mindestens sein eingesetztes Geld zurück.
Die Sicherheit muss man sich als Anleger jedoch damit erkaufen, das auch der Gewinn beschränkt ist.
Der Gewinn den man mit solch einem Zertifikat machen kann ist
also eingeschränkt. Entickelt sich das Papier besser als die gesetzte Gewinngrenze so, bekommt man trotzdem nur die
vorher ausgemachte Rendite. Fällt das Zertifikat jedoch, bekommt man seinen Einsatz zurück, auch wenn das Papier im Minus dotiert.
Grundsätzlich gilt: je grösser die Sicherheit desto weniger Gewinn kann man mit dem Zertifikat machen.
Preisnachlass mit Discount-Zertifikate
Ein Discount-Zertifikat bekommt der Käufer mit einem gewissen Abschlag/Rabatt und Sie sind Laufzeitbegrenzt.
Man kauft das Zertifikat also günstiger ein als der aktuelle Kurs.
Man bekommt sozusagen einen Preisnachlass/billigeren Preis.
Aufgrund des günstigen Einkaufspreises wird ein sogenannter CAP gesetzt. Das ist ein Kurswert, welcher die maximale Gewinngrenze des Anlagers angibt.
Dies
bedeutet das der Anleger auf einen Teil seines Gewinnpotentials verzichtet. Dafür aber gibts einen günstigen Einkaufspreis.
Am Ende der Laufzeit (Fälligkeitstermin) wird der Kurs festgehalten. Je nach Kurs bekommt der Anleger nun sein Geld ausgezahlt. Bleibt der Kurs
unter dem CAP bekommt der Anleger den aktuellen Kurswert. Ist der Kurs am Laufzeitende höher als der gesetzte CAP, so bekommt
der Anleger nur den Kurswert des CAP zurück.
Alles was darüber liegt, erhält die Bank.
Auch hier gilt grundsätzlich: Je höher der Rabatt auf das Zertifikat ist umso so niedriger wird der CAP gesetzt. Sprich: Je günstiger
der Einkaufspreis des Zertifikates ist, umso begenzter sind auch die Renditechancen.
hohes Risiko bei hohen Gewinnchancen mit Hebel Zertifikaten (Turbo/Knock-out Zertifikate)
Ein Hebel-Zertifikat emfiehlt sich nur für erfahrene und sehr risikobewusste Anleger.
Hier kann man auf fallende Kurse oder auf steigende Kurse setzen. Mit einem solchen Werpapier sind hohe Gewinne in kurzer Zeit möglich. Ebenso schnell kann
aber auch der Totalverlust des gesamten eingesetzten Geldes eintreten. Der Basiswert eines Hebelzertifikates ist meist eine Aktie oder ein
Aktienindex.
Der sogenannte "Hebel" beschreibt, wie ishc das Zertifikat im Vergleich zum Basis-Wert entickelt. ein dreifacher Hebel bedeutet, das das Zertifikat um 30 Prozent steigt, wenn der Basiswert
um 10 Prozent steigt. Sinkt der Wert jedoch unter die "Knock-Out Grenze" so wird das Papier auf einen Schlag wertlos. Auch wenn es zukünftig wieder über diese Grenze steigt, kann es sein das das Zertifikat trotzdem
wertlos bleibt.
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