Die Einstiegsangebote locken mit günstigen Beitrgen zum Eintritt in die private Krankenversicherung. Jedoch sind die Versicherungsprämien für den gewählten Tarif in den seltensten Fällen auf Dauer fest sondern steigen mit der Zeit an.
Für wen es günstig ist
Jung, Ledig gutverdienend und Gesund. Das ist die Personengruppe die mit dem Wechsel in eine private
Krankenkasse Geld sparen kann. Der Rest wird für die hohe Qualität und die herausragenden Leistungen der
privat-Krankenversicherung mehr zahlen müssen als derzeit für die gesetzliche Kranken-Versicherung.
Aber auch wer in jungen Jahren mit günstigem Beitrag einsteigt, ist vor Preiserhöhungen nicht sicher.
Fast jeder Tarif ist dynamisch gestaltet und die Höhe des Beitrages wird fortlaufend angepasst.
Wer als Junger, gesunder Mensch noch Recht günstig wegkam muss im Alter auch schonmal den dreiachen B
eitrag in Kauf nehmen. Sprich: Wer mit 25 Jahren einen Einstiegsbeitrag von 200 euro monatlich hatte kann mit
65 Jahren durchaus schonmla 600 Euro oder mehr zahlen. Dies ist vor allem Abhängig davon wie sich der
gewählte
Krankenkassentarif entwickelt.
Aber auch wenn der Tarif relativ günstig bleibt ist man vor Mehrkosten nicht unbedingt sicher.
Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenkasse sind in der PKV Familienmitglieder nicht automatisch mitversichert.
Wenn also Familienzuwahs ansteht muss jedes Kind separat per privater Krankenkasse versichert werden.
Ausweichmöglichkeiten bleiben hier nur, wenn der Ehepartner noch Mitglied in der gestzlichen Krankenkasse ist.
Denn dann kann dieser die Kinder kostenlos mitversichern.
Warum sparen die besserverdienenden gegenüber der GKV am meisten?
Weil in der gesetzlichen Krankenversicherung die Höhe des Beitrages einzig und allein Aufgrund der Einkommenshöhe
berechnet wird.
Je mehr man verdient, umso mehr muss man zahlen. In der PKV wird der Beitrag nur nach Alter und Gesundheitszustand
festgesetzt. Daher zahlen Menschen mit hohem Einkommen in der GKV mehr Beitrag als in der PKV.
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