Geldanlage in Aktienfond, Rentenfonds oder Immobilienfonds oder was...?

Hier erhalten Sie Infos zum Investment in verschiedene Investmentfonds: Der Vergleich von Aktien-Fond, Rentenfond, Immobilienfond (geschlossene oder offene), Garantiefond, Geldmarktfond, Hedgefond, Dachfond und Mischfond sollte trotz Beratung durchgeführt werden, um das Ziel der Anlage (z.B Vorsorge, Rentenabsicherung) nicht zu verfehlen.

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Um Fonds zu kaufen benötigt man ein Depot. Dies bekommt man bei Banken, Direktbanken und Onlinebrokern. Hierbei bieten Direktbanken oft gute Angebote. Denn dort ist das Depot meist kostenlos und es gibt Rabatte auf den Ausgabeaufschlag:
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Mit regelmässigem Anteilskauf von Fonds kann man das Verlustrisiko weiter minimieren. Denn so kauft man auf Dauer gesehen zu einem günstigen Durchschnittspreis:
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Hilfe und Tipps im Fond Dschungel - Arten von Investmentfonds


Ertrag und Sicherheit Investment-Fonds als Geld-Anlage werden oft empfohlen. Doch welche Fonds gibt es eigentlich? Welche sind risikoreich und welche nicht? Diese Fragen stellen sich die meisten Anleger, die sich mit dem Thema Fonds noch nicht grossartig beschäftigt haben. Mit Recht... denn wer will schon sein schwer verdientes Geld in eine Anlage investieren, die man selbst nicht einschätzen kann.

Nachfolgender Artikel gibt Ihnen eine kompakte Einführung in die verschiedenen Fondsarten und geht auch auf das Anlagerisiko der jeweiligen Fondart ein.






Aktienfonds investieren das Kapital Ihrer Anleger in verschiedene Aktien. Ein Aktienfonds besteht also aus mehreren Aktien verschiedener Unternehmen. Steigen die Unternehmensaktien, so steigt auch der Wert des Fonds. Fallen die einzelwerte des Fonds, so fällt auch der Fondskurs. Da Aktien starken Kurschwankungen unterliegen, schwanken auch die meisten Aktienfonds (ja nach Art des Fond) relativ stark. Diese Art Fond ist daher für etwas risikoreichere Anleger geeignet. Wichtig bei Aktienfonds: Man sollte die Zeit haben auch mal eine mehrjährige Phase mit niedrigen Kursen überbrücken zu können. Daher sollte man bei investieren in Aktienfonds einen Anlagehorizont von mehreren Jahren im Auge haben. Wenn natürlich die Kurse steigen und man schon früher seine Fondsanteile verkaufen kann, umso besser.

Die Aufstellung und Zusammensetzung von Aktienfonds ist gross. So legen manche Aktienfonds weltweit ihr Geld an (also in Firmen aus aller Welt), andere wiederum nur in kleinere Regionen (z.B. einzelne Länder oder Kontinente). Weltweit investierende Fonds sind dabei weniger risikoreich, weil Sie von allen Märkten der Erde profitieren können. Regional oder Länderspezifisch ausgerichtete Aktienfonds hingegen profitieren davon, wenn es der Wirtschaft des jeweiligen Landes/Region gut geht, verlieren aber auch an Wert wenn es dieser Region/Land wirtschaftlich weniger gut geht. Diese regional investierenden Fonds bergen daher ein höheres Risiko als weltweit investierende Fonds, bieten jedoch auch die Chance auf höhere Renditen.

Branchenfonds und Themenfonds investieren in Aktien bestimmter Branchen bzw. Themen (z.B. PKW-Industrie, Umweltschutz, Biotechnologie, Finanzen, Wasser, Rohstoffe). Branchenfonds investieren hierbei in Firmen, die alle in der gleichen/ähnlichen Branche tätig sind. Themenfonds investieren in Unternehmen, die alle mit einem bestimmten Thema zu tun haben. So kann man z.B. direkt vom Boom einer Branche profitieren, muss aber auch starke Verluste hinnehmen wenn es der Branche schlechter geht. Auch Branchenfonds und Themen-Fonds können noch unterschieden werden in weltweit ausgerichtete und länderspezifisch ausgerichtete Fonds.


Rsikoverteilung gegenüber Ertragschancen Rentenfonds investieren das Geld der Anteilseigner in fest verzinsliche Wertpapiere und Anleihen (Rentenpapiere). Diese Wertpapiere erwirtschaften Zinsen, zusätzlich wird noch mit den Wertpapieren die der Fond hält aktiv gehandelt. Diese beiden Kriterien realisieren den Wertzuwachs eines Rentenfond. Ferner kann der Fondmanager auch spekulativere Termingeschäfte mit in den Fond einfliessen lassen. Rentenfonds bieten gegenüber Aktienfonds in aller Regel weniger Rendite (ihr Kurs steigt auf Dauer gesehen also nicht so stark an wie bei Aktien-Fonds). Jedoch schwankt im allgemeinen der Kurs eines Rentenfonds weniger als der eines Aktienfonds. Dies macht den Rentenfonds attraktiv für wenig risikobereite Anleger.

Aber Vorsicht: auch Rentenfonds können fallen. Das Kurs-Schwankungs-Risiko eines Renten-Fonds steigt mit der Laufzeit der gekauften Anleihen. Je länger die Laufzeit der Anleihen, desto risikoreicher ist der Fonds. Auch das Anlagesegment der Anleihen beeinflusst die Wertschwankungen der Fondsanteile. Zusätzlich gilt: Je risikoreicher die Anleihen sind, umso mehr kann der Fondskurs schwanken. Ein Rentenfonds ist umso risikoreicher, je geringer die Bonität des Emittenten ist (Als Emittent bezeichnet man die Institution, bei der die Anleihe oder das Wertpapier gekauft wird). Denn je solider und finanzstärker ein Emittent ist, umso geringer ist das Risiko das man die von Ihm garantierten Zinsen nicht bekommt.

Emittenten mit guter Bonität garantieren aber auch nur relativ geringe Zinshöhen. Investiert ein Fonds in risikoreichere Anleihen und Papiere (schlechtere Bonität des Emitenten) kann der Kurs stark schwanken. Aber gleichzeitig bietet solch ein Fonds auch grössere Chancen auf Wertzuwachs. Denn schlechtere Emittenten versprechen höhere Zinsen um das Risiko auszugleichen.







Immobilenfonds investieren das Anlegergeld, wie der Name bereits schon sagt, in Immobilien. Hierbei handelt es sich meist um Gewerbeimmobilien (z.B. Hotels, Gaststätten, Bürogebäude etc) oder ähnlich renditestarke Bauten. Die Einnahmenüberschüsse der vom Fond gekauften, gemieteten oder beteiligten Gebäude wird nach Abzug der Fondsgebühren, Gehälter usw. unter den Anlegern aufgeteilt. Immobilienfonds zeichnen sich in der Regel durch einen kostanten Wertzuwachs mit geringen Schwankungen aus. Aus diesem Grund eignen Sie sich hervorragend für Anleger mit erhöhtem Sicherheitsbedürfniss.


Geldmarktfonds investieren das Kapital der Anleger überwiegend in Termineinlagen, Schuldscheindarlehen und Anleihen mit relativ kurzfristige Laufzeit. Der duchschnittliche jährliche Wertzuwachs im Vergleich mit anderen Fonds ist eher gering. Allerdings ist das Risiko auch relativ gering. Das wohl grösste Risiko von Geldmarktfonds ist das Währungsrisiko.

Denn Geldmarktfonds die in einer Fremdwährung investieren unterliegen den Kursschwankungen der jeweiligen Währung. Investiert man z.B. in einen Fonds der in US-Dollar-Währung läuft, so ordert man diese Anteile bei seiner Bank oder Fondsanbieter und zahlt diese Anteile in Euro. Man kauft die Anteile jedoch in der Währung "Dollar". Die Bank bucht vom Konto des Anlegers in Euro ab, rechnet in Dollar um und kauft für diesen Betrag die Fondsanteile. Möchte man seine Fondsanteile wieder verkaufen wird der Spiess umgedreht.

Dann werden die Anteile verkauft und die Bank bekommt dafür US-Dollar, diese Dollars werden in Euro umgerechnet und dem Konto des Anlegers gutgeschrieben.

Sinkt der Dollarkurs nun nach dem Erwerb von Fondanteilen, so bekommt man Aufgrund der Umrechnung beim Verkauf (vom niedrigeren Dollarkurs in Euro) weniger Geld aufs Konto überwiesen.


Garantiefonds bieten dem Anleger die Möglichkeit völlig ohne Risiko sein Geld anzulegen. Garantiefonds laufen immer über eine bestimmte Laufzeit. Am Ende der Laufzeit bekommt der Anleger mindestens sein eingesetztes Kapital zurück (oder einen gewissen Prozentsatz davon). In der zusammensetzung und Art der Renditeerwirtschaftung gibt es bei Garantiefonds alle möglichen Varianten (Aktien, Immobilien, Renten, Dachfonds, Geldmarkt usw.).

Vorsichtige Anleger haben mit einem Garantie-Fond die Möglichkeit von den verschiedenen Wertpapierarten zu profitieren und können gleichzeitig einen Verlust ausschliessen. Jedoch lassen sich die Anlagegesellschaften diese Garantie recht teuer bezahlen. Die Verwaltungskosten sind hoch. Die Rendite ist vergleichsweise gering. Eine Untersuchung von Stiftung Warentest ergab, das die meisten Garantiefonds in Punkto Ertrag ziemlich schlecht abschneiden.

Die Garantierte Rückzahlung des eingesetzten Geldes gilt immer nur zum Ende der Laufzeit. Möchte ein Anleger seine Fondanteile früher verkaufen, so so kann dies auch mit Minus (Verlust) geschehen. Daher sollte man beim investieren in einen Garantiefonds immer in der Lage sein, die Laufzeit des Fonds durchzuhalten um sein eingezahltes Kapital abzusichern.


Dachfonds investieren nicht in einzelne Wertpapiere, sondern in einzelne Fonds. So besteht ein Aktien-Dachfond, nicht aus mehreren Einzelaktien, sondern dessen Portfolio beinhaltet verschiedene Aktienfonds.
Dachfonds setzen sich also aus mehreren Einzelfonds zusammen. Sie bieten somit eine doppelte Risikoabsicherung und Kursschwankungen sind daher geringern als bei reinen Aktienfonds. Selbstverständlich unterliegen jedoch auch Dachfonds den Schwankungen der Märkte, da Sie von den Subfonds (so nennt man die Einzelfonds aus denen sich der Dachfond zusammensetzt) abhängig sind. Grundlegend gilt: je höher der Aktienanteil eines Dachfonds umso mehr kann der Kurs schwanken und umso Risikoreicher ist er.


Hedgefonds versuchen auf verschiedene Arten Gewinne zu erzielen. Hedge-Fonds gelten als die spekulativste Art von Fonds. Hier hat man die Chance auf hohe Gewinne. Jedoch ist das Risiko eines Verlust des eingebrachten Geldes genauso hoch. Die Kursschwankungen dieser Fondsart sind stark und der Wert eines Anteils sinkt und fällt oft täglich um mehrere Prozent. Daher emfiehlt sich ein Hedgefond nur für sehr risikofreudige Anleger.


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