Die betriebliche Vorsorge im Blickpunkt

Egal ob kleiner Arbeiter, Angestellter oder hochdekorierter Vorgesetzter. Wer als Arbeitnehemr tätig ist, dem bringt die betriebliche Altersvorsorge finnazielle Vorteile.

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Rente mit der Firma - Wenn der Chef mitspart


Wie die betriebliche Altersvorsorge funktioniert:
Bei einer betrieblichen Altersvorsorge investiert der Arbeitgeber und evt. auch der Arbeitnehmer Geld in eine Topf um später aus diesem Topf einmal dem Arbeitnehmer eine betriebliche Rente für die Altersversorgung zur Verfügung stellen zu können und so die finanzielle Versorgung im Alter zu erhöhen.


Profit durch staatliche Förderung:
Egal ob nur der Chef oder auch der Arbeitnehmer Geld einzahlt: Jeder der einzahlt profitiert auch davon. Denn in eine betriebliche Altersvorsorge wird aus dem Bruttogehalt eingezahlt. Jeder Einzahler spart also eine Menge an Sozialversicherungsbeiträgen. Dies kommt jeder Seite zugute. Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Spart der Arbeitnehmer mit (denn dies ist nur optional), so kann er einen Betrag von bis zu 2544 Euro pro Jahr einzahlen ohne das dafür Steuern oder Sozialabgaben fällig werden. Ist einmal die Zeit der Rente gekommen, so muss man auf die Betriebsrente dann jedoch voll Steuern und Sozialabgaben zahlen. Das macht aber nichts: Laut Verbraucherschützern lohnt sich ein betrieblicher Rentenvertrag trotz Besteuerung und Sozialabgabenpflicht im Alter. Er bringt z.B. mehr Rendite ein als eine private Rentenversicherung. Höchstens eine Riester Rente kann die betriebliche Vorsorge in punkto Rendite noch übertrumpfen.





Jeder hat gesetzlichen Anspruch auf eine Betriebsrente:
Auch wenn der Chef nicht mitsparen will: Als Arbeitnehmer hat man von Gesetzeswegen her ein Recht darauf betrieblich Vorzusorgen und über die Firma eine Rente zu beziehen. Dem Chef bleibt also keine Ausrede. Er muss nicht mitsparen. Aber jeder Arbeitnehmer hat ein Recht darauf einen Teil seines Bruttogehalten in eine Firmenrente zu investieren. Sollte sich der Arbeitgeber sträuben, so sollte man die Vorteile für den Arbeitgeber vortragen. Denn dieser spart erstens die Sozialabgaben und im optimalsten Falle (nämlich einer Betriebsrente mittels Direktzusage) kann er auch noch Steuerschulden zeitlich nach hinten schieben. Der Arbeitgeber darf jedoch bestimmen, wie vorgesorgt wird. Es bietet sich dafür einer der folgenden Wege an.


Möglichkeiten zusammen mit der Firma eine Altersversorgung aufzubauen:
Man hat hier die Wahl zwischen 5 Varianten. Alle haben eines gemeinsam: Es wird Geld angespart und später einmal für die Versorgung des Arbeitnehmers zur Verfügung gestellt. Zusätzlich bieten manche Anbieter Invaliditätsschutz und/oder Hinterbliebenenrenten.



Die Möglichkeiten unterscheiden sich z.B. in der Art wie das Geld angelegt wird und wer es verwaltet. Denn je nach gewählter Variante arbeiten die Anbieter eher Sicherheits oder Gewinnorientiert. Auch die Kostenseite ist je nach Variante unterschiedlich. Solche Faktoren wirken sich natürlich auf die Höher der Rente aus. Daher ist es enorm wichtig, das sich der Arbeitgeber oder auch der Arbeitnehmer mehrere Angebote einholt und dann den besten Auswählt. "Der beste" ist in der Regel der mit der höchsten Altersrente. Denn darauf kommt es den meisten Sparern an. Rabatte gibt es meistens wenn gleiche mehrere Mitarbeiter fürs Alter sparen wollen. So kann man die Rente zusätzlich erhöhen. Hier gilt die Devise: Je mehr Mitarbeiter eine betriebliche Vorsorge abschliessen wollen, umso günstiger werden die Konditionen.


Es gibt folgende Varianten zusammen mit der Firma vorzusorgen:
- Pensionsfonds
- Unterstützungskassen
- Direktversicherungen
- Pensionskassen
- Direktzusagen/Pensionszusagen



Mit einer Direktzusage verpflichtet sich der Arbeitgeber dazu seine Mitarbeitern im Rentenalter finanziell zu Unterstützen. Die Firma legt also Rücklagen an um davon die Mitarbeiter im Alter versorgen zu können. Ähnlich bei der Unterstützungskasse: Auch hier spart und verwaltet der Arbeitgeber vorwiegend das Geld für die Altersversorgung.

Bei der Pensionskasse, Direktversicherung und den Pensionsfonds wird das Geld von einem anderen Unternehmen verwaltet und am Kapitalmarkt angelegt. Der Chef zahlt hier, wie der Arbeitnehmer lediglich ein, der Rest erledigt ein externe Anbieter. Gerade für kleine Unternehmen sind die letzten drei Möglichkeiten attraktiv Aufgrund des reduziertem Verwaltungsaufwands.






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