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Das Wertpapier





Nachdem Ihnen nun bekannt ist, welche Aspekte bei der Auswahl einer Anlageform zu beachten sind, soll sich dieser Teil des Seminars sich mit den Wertpapieren und deren Risiken beschäftigen. Dies ist deshalb wichtig, da Wertpapiere die wesentliche Grundlage von Investmentfonds (vor allem Aktien- und Rentenfonds) darstellen. Zudem sind sie auch als alternative Anlageform zu Investmentfonds zu sehen.

Es ist dabei zu beachten, dass nur die wesentlichen Grundzüge der aufgeführten Wertpapiere (Schuldverschreibungen, Aktien und Optionsscheine) beschrieben werden. Die Grundzüge sollen dazu beitragen, dass Sie die prinzipielle Funktionsweise verstehen. Für weitere Informationen sei hier auf die einschlägige Literatur oder auf ein Beratungsgespräch bei einer Bank oder Sparkasse verwiesen.




Das Wertpapier

Neben Immobilien und flüssigen Mitteln (z.B. Bankguthaben) stellen Wertpapiere (wie bereits erwähnt) die wesentliche Grundlage von Investmentfonds dar. Daher soll zuerst erklärt werden, was allgemein ein Wertpapier ist. Anschließend werden die wichtigsten Wertpapiere (im einzelnen: Schuldverschreibungen, Aktien, sowie die Sonderform „Optionsscheine“) kurz erläutert.

3.1.1.) Was ist eigentlich ein Wertpapier ?
Ein Wertpapier ist zunächst einmal nichts anderes als eine Urkunde, die dem Inhaber dieser Urkunde einen Anteil an einem Unternehmen oder eine Geldforderung gegenüber einem bestimmten Schuldner bescheinigt.

Hinsichtlich der Art des verbrieften Rechts lassen sich Wertpapiere unterscheiden in:

schuldrechtliche Wertpapiere (dabei hat der Inhaber eine Geldforderung z.B. Schuldverschreibungen)

Mitgliedspapiere (dabei ist der Inhaber an einem Unternehmen beteiligt z.B. Aktien)

sachrechtliche Wertpapiere (z.B. Grundschuld)

Hinsichtlich der Übertragungsart des Wertpapiers wird unterschieden in:

Inhaberpapiere (wer das Papier hat, hat das Recht am Papier; die Übertragung auf Dritte erfolgt durch Einigung und Übergabe)

Namenspapiere (dem Recht am Papier folgt das Recht im Papier; der Name des Inhabers ist auf dem Papier aufgedruckt; diese Papiere sind nicht ohne weiteres auf Dritte zu übertragen (die Übertragung erfolgt durch Indossament))






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