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Aktien und Immobilien und somit auch Aktien- und Immobilienfonds zählen zu den
Sachwerten. Dagegen zählen Anleihen (also Schuldverschreibungen), Termingeld und Sparbücher und dadurch auch Renten- und Geldmarktfonds, zu den Geldwerten.
Häufig wird der Unterschied zwischen den beiden so beschrieben, dass Sachwerte eine Wertstabilität aufweisen und dadurch vor Kaufkraftverlust (durch Inflation bedingt) und Währungsreformen schützen, während dies bei Geldwerten nicht der Fall ist.
Richtig ist aber, dass der Anleger den negativen Auswirkungen der Inflation nur dann entgeht, wenn die Geld- bzw. Kapitalanlage (egal ob Geldwert oder Sachwert) mindestens eine Verzinsung (Rendite) oder Wertsteigerung (z.B. bei Immobilien) erbringt, die dem Kaufkraftverlust entspricht.
Das oben genannte hat folgenden Hintergrund: Es wird zwar von Geldentwertung gesprochen, doch wird das Geld nicht weniger, sondern die Waren und Dienstleistungen werden teurer. D.h., dass der reale Wert des Geldes weniger wird und der nominelle Wert gleich bleibt. So verlangt z.B. ein Tankstellenbesitzer statt 60 Pfennige pro Liter Benzin vor 30 Jahren, heute 2.- DM pro Liter. Dabei ist es ihm aber egal, ob ein Anleger 30 Jahre sein Geld in Sachwerten oder in Geldwerten angelegt hat.
Der Vorteil einer Anlage in Sachwerten besteht aber darin, dass im Falle einer Währungsreform (in Deutschland
schon zweimal der Fall (1924/1948)), diese nur einen Wertverlust verzeichnen müssten, sie aber weiterhin vorhanden
wären. Währenddessen das Geldvermögen wertlos würde.
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Geld anlegen in Aktienfonds
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