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Kapitel: Einleitung


1.2 Vorgehensweise

Die Arbeit gliedert sich in 7 Kapitel.
Nach dieser Einleitung startet Kapitel 2 mit der Vorstellung des derzeitigen deutschen Alterssicherungssystems und erläutert dessen Krise. Es folgt ein Ausblick auf eine sich verändernde Altersversorgung.

Kapitel 3 definiert zunächst den Begriff der Betrieblichen Altersversorgung. Es wird deren Verbreitung in Deutschland sowie die Bedeutung für die Unternehmen dargestellt. Zusätzlich erfährt der Leser die wichtigsten Änderungen der Rentenreform, wodurch erst die Aktualität in diese Thematik gekommen ist.

Kapitel 4 stellt nun die Grundlagen der fünf vorhandenen Durchführungswege sowie deren Charakteristika und Häufigkeitsverteilung vor. Außerdem werden die jeweils notwendige Insolvenzsicherung und die möglichen Leistungspläne besprochen.



Kapitel 5 steigt dann ganz konkret in die betriebswirtschaftlichen Konsequenzen der verschiedenen Durchführungswege ein. Der Fokus liegt dabei auf den Auswirkungen für das Unternehmen. Betrachtet werden die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung, die Steuerbelastung, die Liquidität und mögliche zukünftige Haftungsrisiken. Sozialversicherungsrechtliche Aspekte werden ebenso beleuchtet wie die Besteuerung der Altersversorgung beim Arbeitnehmer. Ein Ausblick auf die besonderen Problematiken für das Firmenrating durch Basel II sowie möglicher Übertragungsmöglichkeiten bestehender Versorgungswerke auf einen Pensionsfonds runden diese Analyse ab.

Kapitel 6 ist ganz gezielt für einen Unternehmer gedacht, der im Zuge der Gesetzesänderung nun ein Versorgungswerk einrichten will und bei der Vorgehensweise unschlüssig ist. Grundlage dieses Kapitels sind Interviews des Autors mit leitenden Mitarbeitern verschiedener großer deutscher Finanzdienstleistungsunternehmen. Deren Erfahrungen und Empfehlungen sind in die Arbeit eingeflossen. Zunächst werden die typischen Implementierungsschritte systematisch erläutert.

Dadurch soll das Projekt strukturiert angegangen werden können und das Versorgungswerk in die Gesamtstrategie des Unternehmens eingebunden werden. Anschließend kommt für den Unternehmer ein zentraler Teil. Es werden nämlich die wichtigsten Anforderungskriterien an die eigene betriebliche Altersversorgung aus Firmensicht herausgearbeitet und nach Bedeutung gewichtet. Dann folgt eine Untersuchung, in wie weit die einzelnen Durchführungswege diese betrieblichen Anforderungen erfüllen. Die verschiedenen Durchführungswege werden an dieser Stelle allgemein bewertet. Diesen letzten Schritten liegt eine schriftliche Befragung von Unternehmensberatern zugrunde. Alle Berater sind selbst derzeit für die Implementierung von Versorgungswerken verantwortlich und wissen um die speziellen Praxisprobleme und Wünsche der Kunden. Die Befragten haben die Kriterien gewichtet und auch bewertet. Zusätzlich wird in diesem Kapitel noch etwas spezieller auf die Anforderungen von kleinen und mittleren Unternehmen eingegangen. Als Zusammenfassung dieser Befragung und Analyse werden die Durchführungswege nochmals einzeln evaluiert und zukünftige Tendenzen prognostiziert. Abschließend gibt es eine konkrete Handlungsempfehlung für den Unternehmer eines (kleineren) Betriebes, wie eine mögliche Gestaltung eines neuen Versorgungswerkes aussehen könnte.

Kapitel 7 fasst die gewonnen Erkenntnisse nochmals zusammen und gibt einen kurzen Ausblick in die Zukunft.


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